Interessengemeinschaft “Forum Wörth”

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Gemeinderatswahl am 25.05.2014: beachten Sie die Kandidatur von nt14. Hier sind einige Aktivisten des Forum Wörths versammelt und engagieren sich für eine fundierte Entscheidungsfindung. damit “sowas wie das Wörth” nicht nochmal passiert. Und die sich dafür einsetzen, dass die Wörthbebauung noch verhindert wird.

 

 

Grünflächenplanung:

Forum Wörth auf Distanz zu Beteiligung
12.06.2013, VON UWE GOTTWALD —
Freilächenplanung unter Mitwirkung der Bürgerschaft hat für Kritiker der Bebauung  Alibifunktion
Bürger sollen bei der Freilächenplanung für das Wörth‐Areal am Nürtinger Neckarufer beteiligt werden. Mitte April wurde das Verfahren vorgestellt. Heute Abend wollen das Stadtbauamt und das beauftragte Landschaftsarchitektur‐Büro erste Anregungen öffentlich vorstellen. Die Interessengemeinschaft Forum Wörth distanziert sich indes von diesem Verfahren.
Das jüngste Hochwasser überflutete den Uferweg vor dem Ruderclub sowie dessen Bootshalle und Teile angrenzender Flächen.

Mit dem Beteiligungsveranstaltung hatte Oberbürgermeister Otmar Heirich noch gehofft, im Zuge dieses Verfahrens auch die Kritiker der mehrstöckigen, verdichteten Wohnbebauung mit ins Boot holen zu können. Doch daraus scheint nichts zu werden. In einer Pressemitteilung erneuert das Forum Wörth seine Kritik und seine Befürchtungen. Das Forum weist darauf hin, dass über die eingereichte Petition noch nicht entschieden sei, und bezweifelt vor allem die Mitwirkungsmöglichkeit. „Es bleibt nicht mehr viel Gestaltungsspielraum“, heißt es in der Mitteilung. Weil noch nicht alle Grundstücke in Besitz der Stadt sind, sieht das Forum Wörth wesentliche Ziele des Bebauungsplans als nicht realisierbar an. Die kostengünstige Lösung eines Hochwasserschutzes mittels einer
durchgehenden Tiefgarage könne ohne die Grundstücke Wörthstraße 12 und 14 ebenso wenig verwirklicht werden wie die ursprünglich geplante barrierefreie innere Erschließung zwischen den beiden Baureihen. Deshalb sieht das Forum Wörth die Notwendigkeit, den Bebauungsplan zu ändern und stellt damit auch das Wettbewerbsergebnis in Frage.
Weitere ungeklärte Fragen sieht das Forum in Zusammenhang mit dem Baugrund. Dazu heißt es: „Ein Baugrundgutachten, das bei Bieter‐ und Erwerberverfahren von besonderer Bedeutung ist, wurde erst nach dem Wettbewerb beauftragt. Bestehende Probleme mit dem Baugrund hätten im Wettbewerb mit ausgeschrieben und im Rahmen der Bebauung gelöst werden können und müssen.“ Das Forum führt Probleme mit dem Grundwasserleiter an und befürchtet, dass für diese ebenso wie für den lückenhaften Hochwasserschutz der Steuerzahler aukommen müsse. In diesem Zusammenhang sei auch nicht einzusehen,
dass der Verkaufspreis auf 300 Euro pro Quadratmeter festgeschrieben wurde, während Baulandpreise im Stadtgebiet zwischen 300 und 475 Euro lägen.
Die Forums‐Vertreter sehen die Freiraumgestaltung auch im Widerspruch zu früher von Verantwortlichen der Stadt und des Regierungspräsidiums gemachten Aussagen. Beim Runden Tisch seien Alternativvorschläge des Forums zur Freiraumgestaltung auf dem jetzigen Baugelände bei einer Reduzierung auf eine Baureihe mit dem Argument verworfen worden, man befände sich bei einer Rückverlegung des Dammes in einer potenziellen
Überschwemmungsläche, in der Spiel‐ und Freizeitlächen nicht sinnvoll wären.
Gleichzeitig aber sollen nun in den angrenzenden, wesentlich tiefer gelegenen Flächen beim Ruderclub im Zuge der Freiraumgestaltung Rettungswege, Parkplätze und Spiellächen erschlossen werden, so das Forum.
Ebendiese Flächen seien als erste von einer Überschwemmung betroffen, wie beim jüngsten Hochwasser gesehen. Das Forum hegt den Verdacht, dass diese und weitere Eingriffe in das Überschwemmungsgebiet und in den Uferweg im Zuge des Beteiligungsverfahrens mit Bürgerinteressen legitimiert werden und deshalb das Landratsamt als übergeordnete wasserrechtliche Behörde eher zustimmen könne. Aus diesen Gründen vermutet das Forum hinter der Bürgerbeteiligung zur Freilächenplanung weitere Beweggründe. Genannt werden der aus Sicht des Forums noch nicht gelöste Brandschutz und wasserrechtliche
Belange. Das Forum vermisst plausible Gründe dafür, warum in einem bestehenden Überschwemmungsgebiet zusätzliche Stellplätze und Rettungswege angelegt werden müssen. Damit schaffe man nicht zusätzliche Grünlfäche, sondern entziehe solche der Öffentlichkeit zugunsten weniger. Deshalb, so das Forum, habe man Verständnis dafür, dass zumindest beim ersten Beteiligungstermin nur wenige Bürger Interesse gezeigt hätten. Auch wird auf die 3000 Unterschriften verwiesen, die gegen das Bauprojekt innerhalb von zwei Wochen gesammelt worden seien. Wie bei der Beteiligung zum Bebauungsplan
Wörth‐Areal fehle es auch bei der Freiraumgestaltung an Transparenz, so die Kritik des Forums, das eine  Beteiligung seinerseits ablehne, um sich nicht in eine Alibifunktion zu begeben. Das Forum appelliert auch an die Verantwortlichen der Landesregierung, „infolge der aufgetretenen Hochwasserereignisse beim Umgang mit potenziellen Überlutungslächen nicht nur Worte im Wahlkampf, sondern auch Taten folgen zu lassen“. Eine einreihige Bebauung könne auch jetzt noch zum Wohl der Bürger umgesetzt werden.

 

Das sagt die Nürtinger Liste/Grüne:

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) seien nicht nur deutlich, sondern wegweisend, schreibt der Fraktionsvorsitzende der Nürtinger Liste/Grüne, Dieter Braunmüller, in einer Pressemitteilung. An vorderster Stelle der zwölf Themenfelder stehe mit gehörigem Abstand zu den restlichen Bereichen der Wunsch einer Zweidrittelmehrheit (64 Prozent), eine „Grüne Stadt am Fluss“ zu verwirklichen. Mit neun Prozentpunkten Abstand folgen gleichrangig die „Bürgerorientierte Stadt“ und die „Einkaufs- und Dienstleistungsstadt“, Kultur und Bildung mit 52 Prozent gleich dahinter.

Diese Zahlen bestätigten die langjährige Position der Fraktion Nürtinger Lisate/Grüne. In der aktuellen Frage der Nutzung des Wörth-Areals werde ein Widerspruch deutlich zwischen der Bauplanung der Stadtverwaltung und den Wünschen der Bürgerschaft. Dies könne und werde die Fraktion nicht achselzuckend hinnehmen. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger nehme sie in die Pflicht, schreibt der Vorsitzende. Überdeutlich signalisierten zwei Drittel der Befragten, dass sie ein Neckarufer nicht für wenige, sondern für alle wünschten. Auch die Erfahrungen mit dem aktuellen Hochwasser zeige, dass in Flussnähe größere Retentionsflächen nötig seien und es geradezu sträflich sei, direkt an den Flussufern zu bauen.

Wie bekannt wurde, sei der Verkauf der Fläche des fraglichen Gebietes durch die Stadt noch nicht durch Unterschrift vollzogen. Deswegen plane die Fraktion NL/Grüne, ein Erwerbermodell aufzulegen, das den sensiblen Streifen Land am Ufer des Neckars zwischen Ruderclub und Steinachmündung zum Nutzen und Wohle der gesamten Bürgerschaft bewahre. Die Stimmen der Bürgerschaft verpflichteten die Fraktionsmitglieder, in diese Richtung tätig zu werden.

Andernfalls wären der erklärte Wille der Bürgerinnen und Bürger und die Bürgerbeteiligung erneut „nur ein Schimmer am Horizont, von dem sich die Tagesgeschäfte nicht beeindrucken zu lassen brauchen“, so Braunmüller weiter. Man wolle und könne nicht zuwarten. Die Bürgerschaft wolle ihren Fluss durch eine grüne Stadt jetzt und nicht erst im Jahre 2040.

Die Umsetzung des Bürgerwunsches habe allerdings ihren Preis: Die Nürtinger müssten für einen Erwerb der Fläche in ihre Tasche greifen. Ein erstes finanzielles Nahziel wäre die Aufbringung einer Stiftungssumme von 100 000 Euro. Die Fraktion halte es für realistisch, dass beispielsweise tausend Bürger jeweils hundert Euro als Grundstock einbringen. Man wolle dies vorantreiben.

 

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Forum Wörth engagiert sich weiter für erlebbaren Neckar

pm. Nach der knappen Entscheidung des Nürtinger Gemeinderates für eine ufernahe, zweireihige Bebauung auf dem Wörth-Gelände denkt das Forum Wörth nun über weitere Schritte nach. Für die Unterstützung und Ermutigung durch die Nürtinger Bürgerschaft während der Unterschriftensammlung bedankt sich das Forum ebenso, wie für den Mut derjenigen Gemeinderäte, die sich gegen die Bebauung ausgesprochen haben. Das Forum Wörth zieht in Erwägung, eine Petition an den Landtag zu richten und prüft, ob gegen den Gemeinderatsbeschluss wegen Verfahrensfehlern Rechtsmittel eingelegt werden müssten. Das weitere Vorgehen ist mit zeitlichem und finanziellem Engagement verbunden, daher hofft das Forum auch künftig auf die breite Unterstützung der Bevölkerung. Da noch immer Unterschriftenlisten eingehen und viele Anrufer ihrem Ärger Luft machen, ist es in dieser Hinsicht zuversichtlich. Empörung bei den Mitgliedern hat die Aussage des CDU-Stadtverbandes Nürtingen hervorgerufen, das Forum Wörth sei demokratisch nicht legitimiert. Dies ist schlichtweg falsch und als Statement in einer Stadt, die sich Bürgerbeteiligung auf die Fahnen schreibt, nicht hinnehmbar. Das Forum Wörth trifft sich regelmäßig freitags, so auch am kommenden Freitag, den 19. Oktober, 20 Uhr, im Tagungsraum in der Alten Seegrasspinnerei, Plochinger Straße 14 in Nürtingen, um die rechtlichen Schritte zu überlegen. Diese Sitzung ist wie immer öffentlich. Weitere Informationen zum Stand der Dinge sind auf der Website Forum-Woerth.de ersichtlich.

Zum Spendenkonto, um die Aktionen, Anzeigen, Plakate zu finanzieren.

Zum Protokoll der Gemeinderatssitzung 2.10.2012

Erinnerung: Zur Empfehlung an den Gemeinderat im Juli 2011, Zusammenfassung des Runden Tisches. http://www.nuertingen.de/fileadmin/stadt/pdf_bauen/pdf_planung/104-09-0-360-2011-07-14_Empfehlungen-RT.pdf

Neckar erleben oder verbauen

Neckar erleben oder verbauen

 

Wörth-Forum: (fast) Jeden Freitagabend (20 Uhr) in der Alten Seegrasspinnerei

zur Abstimmung

Mut zum Wandel -
“Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderates von Nürtingen,
am 2. Oktober 2012 beschließen Sie über die geplante Bebauung am Neckarufer in Nürtingen. Mit meiner Unterschrift mache ich deutlich, dass ich mit der geplanten Bebauung nicht einverstanden bin.
Hiermit fordere ich Sie als Mitglied des Gemeinderates auf, gegen den Bebauungsplan „Wörth östlich“ zu stimmen.”
So lautet der Text einer Unterschriftenaktion, die am 15.09. auf dem Samstagsmarkt startet.
Nach den Erkenntnissen bei der Besichtigung in Nagold, den Ergebnissen der Abstimmung auf dieser www-Seite und der intensiven Beschäftigung mit allen Unterlagen glauben wir, dass nicht alle Tatsachen dem Gemeinderat vorliegen bzw. so interpretiert wurden, dass eine Entscheidung, die auch langfristig als gut empfunden wird, erfolgen kann.  

 

Abstimmung:

Was ist ihr Favorit? Einreihige Bebauung oder die Vollbebauung?

Geben Sie hier ihre Stimme ab.


Neue Plaene zum Woerthareal

Neuauflage:
Bebauungsplan-Verfahren “Wörth östlich”

Mehr Informationen zu den kritischen Punkten, aufbearbeitet vom Forum  Wörth in der

Wörth-Zeitung Nr 5 vom 09.02.2012

Wörth-Zeitung Nr 4 vom 17.01.2012

Wörth Zeitung Nr 3 vom 14.01.2012

Wörth-Zeitung Nr 2 vom 30.12.2011

“Wörth-Zeitung Nr 1″ vom 16.12.2011

Hier ist ein Einspruchsformular (Din A3 gefaltet) mit den meisten Anregungen und Bedenken.

Hier ist ein Plan (ca 5 MB) für den ersten Überblick
mit freundlicher Unterstützung der Nürtinger Zeitung

Ab dem 12.12. alle Details unter
http://www.nuertingen.de/aktuellebauleitplanung.html

Hier können Sie schon jetzt einen Einblick in die Neuplanung bekommen:
Nürtinger Zeitung online_ Wörth-Areal_ Fronten bleiben hart

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